Jürgen Klugmann
Jürgen Klugmann

Andere über mich

Dr. Thomas Schlereth

 

Rede zur Ausstellungseröffnung LINIEN_FOLGEN in der Galerie Künstlerbund in Tübingen

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Besucherinnen und Besucher der Ausstellung,
als ich vor einigen Wochen einer ersten Auswahl der Exponate dieser Ausstellung gegenüber
stand, war der unmittelbare Eindruck, ruhig zu werden, fast stumm. Die Augen wandern die
Linien ab, vollziehen die Rhythmen und Gruppenbildungen nach ....

 

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Ulrike Stiens zur Ausstellung RomA4 Kapelle des evangelischen Stifts in Tübingen

 

Zeichnungen aus dem Werkzyklus RomA 4 von Jürgen Klugmann
Einführung in die Ausstellung


PPPP – das piano ping pong piece, komponiert von Ulrich Süße - stand Pate für die Namensgebung des Kunstbuchprojekts pdqb, welches im Rahmen der Reihe „Musik im Evangelischen Stift Tübingen“ heute erstmals aufgeführt wird. Gedicht, Zeichnung und Komposition wollten einander jedoch gleichberechtigt begegnen in diesem Buchprojekt, sodass zunächst einmal Raum geschaffen werden musste für Neues. Den spielerischen Zugriff der Komposition Süßes aufgreifend ...

 

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Prof. Dr. Jochen Höltje zur Ausstellung “bauwerken” (Galerie Künstlerbund, Tübingen) mit Gerhard Feuchter und Jörg Umrath

 

…    Während Jürgen Klugmann einen alten Pferdestall, zu einem Wohn- und  Atelierhaus umbaute, mußte er sich mit ganz anderen Materialien vertraut machen als den ihm als Maler und Zeichner wohl bekannten. Diese Materialien mußten in erster Linie im Sinne ihrer Eigenschaften für den Bau, das Gewerk, eingesetzt werden. Material follows function. Auch wenn Jürgen Klugmann einem von der Baubehörde genehmigtem Bauplan folgte, konnte er als autodidaktischer, freier Bauwerker...                                                                                                     

 

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Fragen anlässlich der kabinett-Ausstellung im BBKV von Dr. Günter Baumann


G.B.: Was reizt dich am Thema des Vergessens?

 

J.K.: Das Erinnern, das Vergessen, das Sein und das Nichtsein sind meiner Meinung nach vier absolut zu setzende  Eckpunkte unseres Daseins, unseres Denkens und Wahrnehmens. In diesem Feld bewegen wir uns immer. Das interessiert mich.
Das tangiert Geburt, Tod, Gott und sein Tod, Geist und Materie, Einzigartigkeit des Menschen und des Kunstwerks, Endgültigkeit, Denken, Wahrnehmen, Speichern, Festhalten, Stoffwechsel, auch der  des Kunstwerks,  Löschung, Liebe, Zerfall, Materie und ihr gegenseitiges  Auf-Einander-Bezogensein.

 

G.B.: Welche Rolle spielt die Fotografie in deiner Kunst?

 

J.K.: Mein Werk sieht auf den ersten Blick sehr verschiedenartig aus, wenn es aber etwas gibt, das sich durch all mein Schaffen zieht, so ist es der Umstand, dass ich an die Welt und ihre Ausschnitte...

 

 

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Jörg Hirsch

 

Diese Zeichnung

 

entfaltet eine zarte, weit ausgreifende, helle Bewegung. Sie breitet auf Papier verschiedene Formen aus, etwa Blütenblätter an Verzweigungen.

 

Aber es ist doch bald leicht zu erkennen, dass für diese Zeichnung das, was ich unter „Versuch über die Natur“ bunt versammeln könnte, zu kurz greift, so dass mir für das Blatt, das die Titelsuche ja ausstellt, eher „Versuch über die Welt“ gefällt.

 

Selbst wenn ich beim Naturbegriff bleibe, so müsste er doch mit einbeziehen, dass in diesem hier so gegebenen Entwurf bei allen sichtbaren, mich mit Leben versorgenden Naturformen deren Ursprünge, Zentren oder Gründe wie in einem Geflecht, ja sogar vor einem dichten Vorhang doch der Welt verborgen bleiben, dass Klarheiten und Höhen in ihrer Bewegung wenigstens schon wieder entschwinden wollen in einer Weise, die darin die Anstrengungen, hohen Zeiten und Verwicklungen meines je eigenen Lebens hervorhebt.

 

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Jürgen Klugmann, Schnee, 2007, gezeigt auf der Ostrale16 Dresden Schnee, 2007, Zeichnung, 114 x 154 cm

Jörg Hirsch zu meiner Arbeit "Schnee"

 

 

 

anläßlich einer Lesung der Künstlergruppe Holzmarkt, in der sich sechs Lesende auf dieses Bild bezogen haben

 

 

 

 

 

 


                                                                 Schnee


In die Wand geschlagen 1 Nagel. An den Nagel gehängt 1 Rahmen. Über den Rahmen gespannt 1 Papier. Aufs Papier gebracht 1 Schnee.

Warum redest du so kalt? Riskierst nur diesen einen einzigen winzigen Rutscher, dieses »aufs«? »Aufs«»aufs«»aufs«!

Du bezeichnest mich als »kalt«? Ich kann auch anders:
     »Heil dem schaffenden Sinn, der zum freundlichen Garten die Wildnis
            umschuf und der Natur Schrecken in Lieblichkeit kehrt!«

Oooohhh diese Lautung!: »umschuf und der natur«. Wo hast du denn das aufgeschnappt? Welch ein »Umschuf«!  –  Wie noch mal?

     »Heil dem schaffenden Sinn, der zum freundlichen Garten die Wildnis
        umschuf und der Natur Schrecken in Lieblichkeit kehrt!«
 
Bitte, wer »umschuf« da was?! Besingt da etwa einer dies Bild, auf dem ich wenig erkenne?

Nein! Nein! Steht irgendwo. Ist das wichtig?

Nöö!  –   Ist der Gesang damit am Ende?

Die Fortsetzung ist der Schluss:

 

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Dr. Günter Baumann zur Ausstellungseröffnung "Die Vergessenen / Lethe" im Böblinger Kunstverein

 

Liebe Freunde der Kunst und des Kunstvereins, ich begrüße Sie und euch ganz herzlich zu einer
besonderen Ausstellung im Kabinett. Jürgen Klugmann nimmt sich der Vergessenen an, indem er an sie
erinnert. Der Satz klingt harmlos, er verführt uns aber dazu, in Tiefen des Menschseins abzutauchen, die
einen nicht mehr so schnell loslassen....

 

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Dr. Barbara Regina Renftle “belaubt – entlaubt” Baum und Bäume in der Kunst der Gegenwart

 

[...] Im Gegensatz zur farbbetonten Malerei Glasers hat sich das Zeichnerische als dominante Konstante im Schaffen des Tübinger Künstlers Jürgen Klugmann durchgesetzt. Klugmann, gelernter Buchhändler und als Maler Autodidakt, hat am Zeicheninstitut der Universität Tübingen studiert. Schon in den 1990er Jahren experimentiert er mit der Durchreibetechnik, z.B. in Der Dame Jouanne Zyklus. An den Inschriften, Einkerbungen und Zeichnungen der Kulthöhle von Dame Jouanne bei Larchant in Frankreich interessierte ihn vor allem die graphische Struktur, die irregulären, linearen Muster, die er...                                                                                                                    

 

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Ulrike Stiens Katalogbeitrag zu Jürgen Klugmann, Schnee  km 3,2 anläßlich der Ausstellung “Wildwechsel”  im Museum Engen 2009

 

Schnee   km 3,2                                                                                               in italiano

Zu Jürgen Klugmanns Arbeiten (Engen im Oktober 2009)

 

„Von der technischen Reproduzierbarkeit als Sujet des Kunstwerks im Zeitalter seiner Digitalisierung“ – Diesen mit Rekurs auf Walter Benjamin gewählten Untertitel möchte ich meiner Betrachtung der Arbeiten Jürgen Klugmanns als roten Faden mit auf den Weg geben. Benjamin konstatiert in seinem bereits Mitte der 30er Jahre erschienenen Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“,1 dass die bildende Kunst durch die modernen Reproduktionstechniken im Kern getroffen sei. Im Kern, das will heißen, dass sich nicht nur das Was und das Wie künstlerischer Produktion verändern, sondern dass mit Verfahrensweisen, die beliebige Vervielfältigung erlauben, vertraute und für die Kunst als konstitutiv angenommene Leitvorstellungen von Autorschaft, Originalität und Authentizität ins Wanken geraten. Wie nun geht Jürgen Klugmann mit eben diesen          

 

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Dr. Evamarie Blattner (Stadtmuseum Tübingen)

Befund 2666 / Jürgen Klugmann

 

Selten gehen mittelalterliches Bauwerk und dessen Nutzung so kongruent wie beim Tübinger Stadtmuseum, beherbergt das ehemalige Kornhaus doch innerhalb der historischen Dauerausstellung die Dokumentation der Stadtgeschichte: Beginnend mit der mittelalterlichen Abteilung, werden die Themen der Unter- und Oberstadt, von Kirche, Schloss und Universität abgehandelt, bis hin zur Industrialisierung und Inhalten des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte des Hauses jedoch lässt sich noch viel weiter zurückverfolgen. Das Baudatum 1453 an der Südseite des Gebäudes bezieht sich auf den ältesten Baukörper, des heute aus ehemals zwei Häusern bestehenden Komplexes. Archäologische Grabungen des Landesdenkmalamtes anlässlich des kompletten Umbaus und der Grundsanierung zum Stadtmuseum...


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Cornelia Szelényi

Spurensuche – Spurenlese                                                                                 in italiano
Zyklus 1 – 25: „Überzeichnete Drucke“

Modell. Druckstock. Untersuchungsobjekt. All dies ist der knorrige, verwitterte, rissige Baumstamm, der den Ausgangs- und Mittelpunkt des Ausstellungsprojekts „Befund 2666“ des Tübinger Künstlers Jürgen Klugmann bildet und eine bald eintausend jährige Geschichte in sich trägt. Bis in die 1980er Jahre befand er sich tief in den Sedimentschichten unter dem Boden des einstigen Korn- und Bürgerhauses und heutigen Stadtmuseums verborgen.  In Form eines dreiteiligen Zeichnungszyklus und als reales Ausstellungsobjekt kehrt er nun an seinen ursprünglichen Fundort zurück.
Mit kreativer Experimentierfreude und scheinbar wissenschaftlicher Genauigkeit hat sich Klugmann...

 

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Neues aus dem Atelier

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